Volle Transparenz über den CO2-Fußabdruck der Produkte
- Volle Transparenz über die Umweltauswirkungen der IMI‑Produkte
- Umweltdeklarationen (Environmental Product Declaration – EPD) basierend auf den weit verbreiteten Standards ISO 14025 und EN 15804+A2
- 80 Prozent Portfolioabdeckung für 2026 geplant
Erwitte, 03. März 2026 – Im Unternehmenssektor Climate Control von IMI ist nun ein wesentlicher Teil der Heiz‑ und Kühllösungen gemäß der anerkannten Umweltstandards ISO 14025 und EN 15804+A2 zertifiziert. Das Unternehmen plant, die Verfügbarkeit der Umweltdeklarationen (Environmental Product Declaration – EPD) für sein Climate Control-Portfolio im Laufe dieses Jahres weiter auszubauen. „Dies schafft für unsere Kunden einen Mehrwert, da klare und standardisierte Umweltinformationen bereitgestellt werden, die für regulatorische Anforderungen und Green‑Building‑Standards für die wesentlichen Heizungs- und Kühlkomponenten erforderlich sind“, erklärt Paweł Magiera, Sustainability Leader für Climate Control, Life Science & Transport, bei IMI.
EPD (Umweltdeklarationen) schaffen vergleichbares, transparentes Datenmaterial zum CO₂‑Fußabdruck eines Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Herstellung bis zur Entsorgung. Zwar sind Hersteller gesetzlich nicht zur Erstellung von EPD verpflichtet, doch werden diese vom Markt zunehmend erwartet: Sie unterstützen Nachhaltigkeitsziele, liefern geprüfte Lebenszyklusdaten für Corporate‑Reporting‑Frameworks wie CSRD und helfen bei der Einhaltung baurechtlicher Vorgaben. Besonders Architekten, Planer, Ingenieure und Projektentwickler benötigen Umweltdeklarationen, um Produkte objektiv vergleichen und den ökologischen Fußabdruck eines Gebäudes bereits in der Planungsphase berechnen zu können.
Fundierte Nachhaltigkeits-Entscheidungen
Im Unternehmenssektor Climate Control von IMI decken die vorhandenen EPD bereits rund 60 Prozent des Produktportfolios ab. Sie bieten Kunden verlässliche Informationen zum Umwelteinfluss der wichtigsten IMI-Lösungen für den hydraulischen Abgleich und Regelungstechnik. Diese EPD können weltweit in Bauprojekten eingesetzt werden und liefern u. a. vollständig vergleichbare Daten zu CO₂‑Emissionen sowie Energie‑ und Ressourcenverbrauch.
„EPD unterstützen unsere Kunden dabei, die Erwartungen im zunehmend von Green‑Building‑Standards geprägten Bausektor zu erfüllen – z. B. die der strengen Zertifizierungssysteme wie BREEAM, LEED oder DGNB“, ergänzt Magiera. Weitere Zielsetzungen sind u. a. die Verbesserung des Umweltdatenmaterials bei Großhändlern und Einzelhändlern.
Die standardisierten Typ‑III‑Dokumente von IMI sind fünf Jahre gültig und werden seit 2023 ausgestellt. Vorausgegangen war ein Pilotprojekt des IMI Growth Hub, der Innovationsschmiede des Unternehmens. Zu Beginn konzentrierte sich das Projekt auf breite Produktgruppen mit ähnlichen Materialien und Herstellungsprozessen. Seit einiger Zeit gewinnen Nachhaltigkeitsstandards von Gebäuden weltweit an Bedeutung, sodass auch IMI die Anzahl von Produkten mit EPD schrittweise erhöht – mit dem Ziel, bis Ende 2026 rund 80 Prozent des Portfolios abzudecken. „Wir werden weiterhin unsere Produktlösungen analysieren und mit externen Beratern zusammenarbeiten, um EPD auch für speziellere Produktlösungen zu entwickeln und verifizieren zu lassen“, so Magiera.
Hier sind die Zertifizierungen zu finden
Die unabhängig geprüften Umweltdeklarationen (EPD) werden von anerkannten Partnern des EPD‑Programms wie der Eco‑Portal‑Datenbank veröffentlicht und basieren auf sogenannten Lebenszyklusanalysen. Diese Bewertungen betrachten Faktoren wie Energieverbrauch, Emissionen, Ressourceneinsatz und Abfall in jeder Phase, um den gesamten ökologischen Fußabdruck eines Produkts zu verstehen.
Die Schlüsseldaten werden in EPD üblicherweise pro Kilogramm Produkt angegeben und müssen mit dem Produktgewicht multipliziert werden, um die spezifischen Emissionen eines konkreten Artikels zu berechnen.
Die Dokumente finden Sie außerdem auf der Unterseite „Zertifizierung“ von IMI.