Vom 17. bis 20. März 2026 wird die Messe Essen zum zentralen Treffpunkt der Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Elektrobranche – und damit zur ersten großen Branchenplattform nach der politischen Verständigung der Koalition auf die Grundzüge des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes (GMG). In einer Phase regulatorischer Neujustierung und hoher medialer Aufmerksamkeit bietet die SHK+E ESSEN Orientierung, Einordnung und konkrete Lösungen aus erster Hand.
Nahezu die gesamte Heizungsindustrie ist vor Ort vertreten und präsentiert ein umfangreiches heiztechnisches Lösungsportfolio sowie zukunftssichere Konzepte für Handwerk, Planung, und Handel. Damit wird die SHK+E ESSEN 2026 zum maßgeblichen Impulsgeber und Informationshub.
SHK+E ESSEN als Dialog- und Lösungsplattform
„Das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz bringt Bewegung in den Markt und setzt neue Leitplanken für Investitionsentscheidungen“, erklärt Torben Brinkmann, Projektleiter der SHK+E ESSEN. „Gerade in dieser Phase ist der persönliche Austausch entscheidend. Die SHK+E ESSEN ist die Plattform, auf der Industrie, Fachhandwerk, Planung und Großhandel konkrete Lösungen, Produktstrategien und tragfähige Geschäftsmodelle für den Wärmemarkt von morgen diskutieren und präsentieren.“ „Gut, dass die Eckpunkte nun auf dem Tisch liegen“, sagt Ulrich Grommes, Landesinnungsmeister des Fachverbandes SHK NRW. „Das SHK-Handwerk hat die Wirtschaftlichkeit aller Heizungsanlagen für seine Kunden im Blick – und klar ist auch: Die Wärmepumpe bleibt die Marschroute. Mehr technologischer Spielraum hilft uns dort, wo er im Bestand oder für Übergangslösungen wirklich sinnvoll ist. Genau darüber sprechen wir mit unseren Fachbetrieben und der Branche auf der SHK+E ESSEN 2026.“
Mit über 335 Ausstellern aus 15 Ländern bestätigt die Fachmesse ihre Rolle als einer der zentralen Branchentreffpunkte für Sanitär, Heizung, Klima und Elektro in Deutschland. Besonders stark vertreten ist der Heizungsbereich: Wie sich die regulatorischen Weichenstellungen konkret auf Produkte, Systemlösungen und Geschäftsmodelle auswirken, wird in Essen Thema sein. Die Hersteller zeigen ihr gesamtes heiztechnisches Portfolio, von Wärmepumpen über Biomasse-Heizungen und hybriden Systemen bis hin zu Brennwertheizungen, Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung und Systemkomponenten für ein effizientes Heizsystem.
Eckpunkte setzen wichtiges Signal für Markt und Planungssicherheit
Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) bewertet die aktuellen politischen Eckpunkte als wichtiges Signal für die Branche. Hauptgeschäftsführer Markus Staudt erklärt: „Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) begrüßt, dass die Koalition eine Einigung erzielt hat und damit die monatelange Hängepartie beendet ist. Angesichts des seit zwei Jahren rückläufigen Absatzmarktes war dieser Schritt überfällig. Als positiv hebt der BDH insbesondere den Abbau bürokratischer Hürden, die größere Flexibilität für Endverbraucher und die geplante Entkopplung einzelner Maßnahmen von der kommunalen Wärmeplanung hervor sowie das starke Signal für die langfristige Finanzierung der Förderung. Entscheidend ist nun die konkrete Ausgestaltung im weiteren Gesetzgebungsverfahren. Für den BDH bietet die SHK+E eine optimale Plattform zum richtigen Zeitpunkt für den Dialog zwischen Industrie und Handwerk über die neuen Rahmensetzungen.“
Orientierung im „Forum Zukunft Gebäudetechnik“
Ein inhaltlicher Schwerpunkt ist das „Forum Zukunft Gebäudetechnik“ in Halle 2. Dort informieren der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie und der Fachverband SHK NRW täglich über technologische Entwicklungen, die aktuelle energiepolitische Rahmensetzung für den Wärmemarkt sowie über Fördermöglichkeiten und strategische Perspektiven für das Handwerk.
Weitere Informationen und Tickets: www.shke-essen.de
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